Safari • Wellness • Beach • Honeymoon

BLOGEINTRAG #19


Honeymoon @ Funzi Island
(Diani Beach, Mombasa South Coast, Kenia)
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auf “Captain” ’s Katamaran
zusammen mit den Frischverliebten: Robert und Marie

 

Wir sind glücklich, dürften wir für Robert und Marie aus Österreich ihr “Honeymoon” organisieren. Sie haben sich bei TUA-EAST-AFRICA gemeldet und lange zuvor ihre (Reise-) Wünsche und ihr begrenztes Budget uns mitgeteilt. Wir haben dann gemeinsam überlegt, und ausgearbeitet, was wir dabei ausrichten.  

Untergebracht haben wir das junge Pärchen auf eigenen Wunsch in einer Privat Lodge mit Pool bei Daisy am Diani Beach, die sich wiederum liebevoll um unsere Gäste kümmert. Wir kennen sie schon einige Jahre und weiss genau, was unsere Gäste möchten. Sie haben dort ihre eigene kleine afrikanisch traditionelle Makuti-Wohnung und einen schönen Pool im grossen Baobab-Garten nur 100 m vom Beach entfernt. Baobabs sind die dicken und hohen Affenbrotbäume, auf denen ständig die Affen herumklettern.

    

Fotos: TUA-EAST-AFRICA.com 

Fotos: TUA-EAST-AFRICA.com 

Captain”, wie wir ihn alle hier liebevoll nennen, wird uns bald mit seinem Segel-Katamaran auf die weite Reise nehmen, doch zuvor werden wir das Proviant für diese kommende Zeit auf See noch organisieren und auch aufs Boot bringen müssen, daher ankert “Captain” sein Boot nun direkt vor der privat Lodge am Diani Beach, hinter dem Korallenriff. Er ist zwar Wiener / Österreicher, lebt aber schon fast sein ganzes Leben lang in diversen Ländern von Afrika, zuletzt ist er hier in Kenia gelandet. Er studiert immer wieder sein Gezeitenbuch, da eine Ausfahrt gefahrenfrei am Korallenriff vorbei, nur bei «Hoch» der Flut am einfachsten gelingt, denn schliesslich ist er immer sehr besorgt um seine Passagiere an Bord. Daisy wird uns mit ihren Kochkünsten verwöhnen, wobei “Captain” selbst, ab und zu während voller Fahrt auch frisch fischen wird. Wir werden es noch bald selbst miterleben … 

Nachdem wir die Lebensmittel, Früchte, Wein und natürlich Frischwasser ausreichend auf dem Markt eingekauft hatten, fahren wir mit dem ortsüblichen «Tuck-Tuck» (ein motorisiertes Dreirad vom ursprünglich italienischen Piaggio) direkt zum Fischmarkt am Beach, um dort die Sachen auf dem Boot zu verladen und einzurichten. Dieses Mal sind wir zu sechst unterwegs und so sind die notwendigen Arbeiten und das Einrichten des Bootes schnell erledigt.  

Screenshots: GoogleMaps.com 

Nach dem alles verstaut ist und die 3 Kajüten eingerichtet sind, kühlen wir uns beim Schnorcheln am Korallenriff noch ab, bis die Flut ihren «Hochpunkt» erreicht hat und “Captain”  den Anker lichtet. Gemäss seiner früher bereits markierten Punkte auf der Bootsnavigation, fährt er nun - noch unter Motor - diese verzweigten Navi-Punkte in Riff einen nach dem anderen ab und lotst uns so zielsicher aus dem Riff und dem davor gelagerten 150 m Beach heraus in den türkiesen über 30° C. warmen Indischen Ocean. Sodann werden schon die Segel hochgezogen und das Boot zieht leise aber mit einem kräftigen Speed durch die schäumenden Wellen gegen Süden, vorbei an der «Chale» Island, denn unser Ziel ist das «Funzi Iseland» und der Delfine «parc national marin de Kisite-Mpunguti» vor der Wasini Island an der Grenze zu Tansania.   

Wir liegen auf dem Vordeck Netz, geniessen den Wind und die Wellenspritzer und lassen dabei den lieben Gott einen guten Mann sein. Entlang an der traumhaften mit Palmen gesäten South Coast Beach zu segeln, lässt keine weiteren Wünsche mehr offen. Auch Robert und Marie geniessen sichtlich ihre gemeinsame Zeit zusammen mit uns. Sie erzählen uns «ihre Geschichte». Auch Captain erzählt so einige Anekdoten aus seinem sehr abwechslungsreichen Leben in Afrika. 

Gegen Abend laufen wir in der Funzi Bay ein und suchen uns im seichten Wasser einen ruhigen und strömungsarmen Ankerplatz. Vergnügt schwimmen wir alle noch eine Runde ums Boot bevor wir uns ans Abendessen gemeinsam an Deck, natürlich bei so einigen Flaschen Rotwein machen. Viele Gespräche über Gott und die Welt tauschen wir uns aus und haben kaum realisiert, dass längst der glasklare Sternenhimmel über uns hereingebrochen ist, logisch, denn es ist kaum kühler geworden, was uns dazu bewegt noch einmal uns die wenigen Kleider vom Leib zu nehmen und spontan ins dunkle Meer hinaus zu springen, um das salzige aber zwischenzeitlich ganz ruhige Wasser zu geniessen. 

    

Foto: TUA-EAST-AFRICA.com

Während die einen nach und nach es sich in ihrer Kajüte gemütlich machen, liegen die anderen mit ihrem letzten Glas Wein noch geniessend im Vordeck-Netzt und starren lautlos in den absolut klaren Sternenhimmel. 

Andern Tags wecken uns die leichten Wogen der Wellen und wir gehen alle glückselig zum Frühstuck ans Deck. Captain hat bereits den Aussenborder Motor am kleinen Rettungsboot montiert, so dass wir nun mit dem Hilfsboot einen Ausflug auf die Funzi Island in ein kleines Dorf unternehmen. Vorbei an den Mangrovenwäldern suchen wie einen geeignetsten flutsicheren Anlegeplatz für unser kleines Boot, um die Insel und das kleine Massai Dorf weiter zu Fuss zu erkunden. Schnell kommen die Kinder und die Einheimischen zu uns, um uns zu begrüssen. Wir erzählen ihnen von unserer Fahrt und kaufen auf dem Rückweg noch einige Fische den Einheimischen ab, damit auch sie etwas von unserem Besuch haben. 

   

Am Nachmittag warten wir die Ebbe ab, um auf den dann hier freiwerdenden Sandbänken, dort unser Dinner einzunehmen. Wir dekorieren das Ganze noch nett her, damit es wie unserer eigenen kleinen Insel aussieht. Hier geben sich Robert und Marie nochmals das Versprechen in Zukunft aufeinander aufzupassen und da zu sein, und während wir so lustig miteinander unser Mahl auf unserer zeitbefristeten Sandbank geniessen, die zwischenzeitlich sich mehr und mehr wieder im Ocean versinkt und dadurch merklich rasant verkleinert, schaffen wir schnell unser Equipment wieder sicher in den Katamaran. Captain ist in diesem Punkt wirklich sehr zuverlässig und sorgsam um seine Passagiere. Noch einmal verbringen wir hier in der Bucht eine weitere unvergessliche Nacht, bevor wir tags darauf früh die Anker zu lichten, um zum Delfine Marine Park zu segeln und die Delfine dort zu treffen. Doch plötzlich biegt sich bei unserer zwischenzeitlich schnellen Fahrt weiter nach Süden, ungewöhnlich stark die Angel am Heck. Was kann das jetzt sein? … 

Aber das erzählen wir euch ein anderes Mal … 

Oder kommt doch einfach mit. Schreibt uns oder ruft uns an und verratet uns eure Wünsche:
wir werden eure (Reise-) Träume wahr werden lassen.  

Herzlichst eure Joan. 

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